Unser Weihnachts-PC

Der Auftrag: Schien ein Klacks zu werden

Ziel war es, einen konkurrenzfähigen PC zusammenzustellen, zu bauen und zu verkaufen.

Step1: Die ersten Versuche

Unter der technischen Leitung von Herr Pohl, gingen wir zunächst völlig falsch an das Projekt heran. Wir hatten uns im wesentlichen auf eine sogenannte HighEnd Lösung versteift. Dabei kam heraus, das wir alle die zur Zeit verfügbarkeit stehende Top Hardware verbauten. Diese waren zwar das beste jedoch nicht das günstigste. Preisrahmen: ca. 1700EUR,- (1)

Step2: War wohl doch nicht so einfach

Nach kurzer Planung wurden wir so also auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Wir kamen zu dem Entschluß, neu zu beginnen und erst einmal einen Projektplan aufzustellen. Wesentliche Merkmale waren: Bestimmen eines Projektleiters, Zusammenstellung des Teams, Ziel Definition , Beschreiben des Anforderungsprofils und die Zielgruppendefinition. Der Reihe nach waren folgende Schritte zu tun:

  1. Zusammenstellung der geplanten Hardware
  2. Testberichte zu der geplanten Hardware (PC - Zeitschriften)
  3. Suche nach Distributoren für die Hardware (Blenn-Solutions)
  4. Profile der Lieferanten / Vergleich
  5. Konkurrenzfähigkeit der bereitzustellenden Hardware
  6. Definierung der Arbeitsweise / Arbeitsaufteilung
  7. Zielplanung
Recherche im Web Planung

Step 3: Phönix aus der Asche

Herr Rahnfeld und Herr Sultani erstellten einen Projektplan sowie einen zeitlichen Ablauf. Herr Pohl kümmerte sich um weitere Hardware-Zeitschriften und Informationsqeuellen. Am darauf folgenden Tag konnten wir feststellen, dass dies der beste Weg sei um ein solches Projekt durchzuführen. Wir kamen viel schneller voran als erwartet. Das war aber auch nötig, denn Herr Pohl musste sich ja auch um seine täglichen Aufgaben kümmern, so dass wir allein weiterkommen mussten. Also mussten wir nun allein darum kümmern, für unseren PC Teile und Distributoren finden. Dazu mussten ach Alternativen zur Verfügnung stehen, falls Lieferschwierigkeiten auftreten sollten. Am nächsten Tag bestand unsere Aufgabe darin, die für uns verfügbaren Distributoren zu vergleichen und uns für die besten zu entscheiden. Wichtig dabei ist zu wissen, welcher Distributor unsere Hardware Artikel unter Berücksichtigung von: Preis, Verfügbarkeit, Lieferzeit, Versand, etc. führt.

Klick zum Projektplan (pdf)

Step 4: Aller Anfang fiel schwer

Nach ausgiebiger Prüfung, welcher Distributor uns beliefern sollte, kamen wir sehr schnell zu einem Ergebniss. Alle Teile wurden bestellt und in kürzester Zeit geliefert. Doch dann erwartete uns ein Tiefschlag: Die Grafikkarte war nicht verfügbar, wir konnten keinen funtkionsfähigen Prototyp bauen. Dadurch ließen wir uns jedoch nicht zurückhalten, denn wir hatten noch einen Ass im Ärmel: Herr Pohl stellte seine private Hot-Stand-By Grafikkarte zur Verfügung. Nun konnten wir erstmals alle Komponenten im Einklang mit dem Gehäuse und Board bringen. Die Grafikkarte kam dann zwei Tage später.

Das Team beim Bau Ein ganz schönes Wirrwarr

Step 5: Der Protoyp und das Photoshooting mit unseren Model

Und schon standen wir wieder vor unseren Problemen! Wir brauchten für die Werbung ja ein Bild, das möglichst professionell aussehen sollte. Aber wie fotografiere ich ein Produkt, ohne im Hintergrund Wände und Kanten darzustellen? Doch hier hatte Herr Blenn wiederum eine super Idee: man nehme ein Stück weiße DIN A2 Pappe und lege sie gewölbt hinter das zu fotografierende Objekt. So sieht man nämlich keinen Hintergrund. Am Schluss mische man es mit etwas digitaler Fotografie.

Step 7: Wie werbe ich richtig

Sogar in diesem Punkt sahen wir die Problematik zuerst nicht. Wir dachten es wäre einfach zu werben. Aber wie kann man unsere Kunden auf unser Angebot aufmerksam machen, ohne zu nerven? Wie kommt man überhaupt an Kunden heran? Ein grosser Etat stand auch nicht zur Verfügung. Wir fassten folgenden Plan: Die einfachste und günstigste Möglichkeit, ein solches Angebot zur vermarkten, ist ein Handzettel. Ein Handzettel ist erstens klein, einfach zu gestalten und es ist auch preisgünstiger als andere Werbemittel. Um unser Angebot auch gut übermittel zu können verteilten wir die Handzettel persönlich, an verschiede Orte wie zum Beispiel in Gewerbegebiete, Kanzleien etc. Außerdem wurden auf der Internetseite von Blenn-Solutions und auf Ruhrlink.de dafür geworben.

Step 8: Die Verkaufstrategie und der 1. Kunde

Dann kam der Tag der Entscheidung. Der erste Kunde stand vor der Tür. Wir hatten schon eine Weile vorher alles aufgebaut und stellten dem Kunden nun den Rechner vor. Wichtig waren hier die Argumente, warum hier vieles besser gelöst wurde als in den billigen Supermarktrechnern. Der Kunde sah sich alles eingehend an und dachte nocheinmal einen Abend daräber nach. Zu guter Letzt hat er den Rechner dann gekauft. Sicher nicht zu seinem Schaden.

Damit hatten wir das Projekt erfolgreich beendet. Hier noch die Vorstellung des Rechners

Blenn-Solutions, Krablerstr.127, Haus 2, 45326 Essen, 0201 38 600