Der Brand - November 2007

Am Abend des 31.10.07 brach um ca. 18:30 Uhr in den Räumen über unserem Büro ein Feuer aus. Die Ursache konnte bislang nicht exakt ermittelt werden, vermutet wird ein elektrischer Defekt.

Wir selbst waren nach der Benachrichtigung ca. 1 Stunde später vor Ort. Die Feuerwehr hatte 5 Löschzüge und ca. 60 Mann aufgeboten. Eine Person verstarb noch vor Ort trotz Wiederbelebungsversuchen. Die Medien waren dabei und vielleicht haben sie davon sogar aus dem Fernsehen oder den Zeitungen erfahren..

Zunächst sah es so aus, als ob wir nichts abbkommen hätten. Bei der ersten Begehung unserer Räume gegen 22:00 Uhr konnten wir nicht einmal Schäden durch Löschwasser feststellen. Auch die Geruchs- und Rußbelastung schien zunächst gering.

Pressebericht

von außen
Der anfängliche Schwelbrand war explodiert und hatte die Fenster herausgedrückt.

Eine Ruine
Sicherungen
Das war unser Sicherungskasten

 

 

In den nächsten Tagen allerdings "setzte" sich der Ruß auch in unseren ersten Raum, den wir vorsorglich nicht mehr nutzten. Strom gab es nur noch in der Küche, wir halfen uns mit Verlängerungen

Nach Freigabe durch die Kripo konnte der Hauslektriker erst einige Tage später den Brandort betreten. Dabei stellte sich heraus, dass auch unsere Stromversorgung in den oberen Räumen abzweigte und der Sicherungskasten schlichtweg verschmolzen war. Aus Sicherheitsgründen wurde die Spannung sofort abgeschaltet.

Hier wird in den nächsten Monaten einiges an Bautätigkeiten erfolgen, und möglicherweise müssen sogar die Wände geöffnet werden.

Ein weiterer Verbleib in diesen Räumen war spätestens hier für uns ausgeschlosen.


Beim Auszug
Innerhalb eines Tages mußte nun eine Entscheidung getroffen werden. Zum Glück hatte unser Vermieter eine Straße weitere gerade passende Räume leer stehen. Zwar ein bißchen kleiner als unsere alten, aber gemütlich. Ein kleiner "Balkon" ist herlich um einmal frische Luft zu schnappen, das Bad läßt sich hervorragend als Lagerraum nutzen und die Küche war sogar möbliert. Ich selbst habe auf mein "Chefbüro" verzichtet, wir nutzen nun gemeinsam einen großen Raum und plazieren im anderen die Werkstatt und das Besprechungszimmer. Auf diese Weise wird sich auch die Kommunikation im Team verbessern. Also sind wir am Donnerstag und Freitag, den 8. und 9. November umgezogen. So spontan, konnten wir aber weder auf eine Umzugsfirma noch auf großartige andere Handwerker und Hilfe zugreifen. Also haben wir alles selbst gemacht.
Etliche Kubikmeter waren zu transportieren. Spaß hat diese Hektik keinen gemacht. Aber wir haben es geschafft. Am Montag morgen waren wir wieder einsatzfähig.

In den nächsten Wochen werden wir sicher noch das ein oder andere "Feintuning" vornehmen, aber wir können schon jetzt unsere Kunden gut empfangen.

Wir sind ein bißchen stolz darauf, den kompletten Umzug so schnell realisiert zu haben. "Wir heißen ja auch Blenn-Solutions und nicht Blenn-Problems", das war mein persönliches Motto während dieser Zeit. Wir haben etwas geschafft, und die meisten Kunden haben davon nicht einmal etwas bemerkt. Da viele Dinge noch getan werden müssen, wir uns aber nun zunächst wieder um die Arbeit kümmern, wird die komplette Fertigstelltung etwas dauern, den richtigen "Zeitpunkt" für eine Einweihung gibt es deshalb eigentlich nicht. Wir freuen uns aber über jeden, der uns besuchen kommt, und Kaffe gibt ers natürlich schon seit ein paar Tagen wieder.

Zu guter Letzt: Denken Sie immer daran: Eine kopie der Datensicherung gehört in andere Gebäude. Unser Tape der Vorwoche hatte ich zuhause und das gab mir ein sehr ruhiges Gefühl. ein Brand oder Raub kann jedem geschehen.

Wir danken für die Unterstützung: Die Firma Hohlmann Druck und Medien fürs Anfassen, der Firma IOGIS für das Umzugsfahrzeug und der Hausverwaltung Stranowsky für die schnelle Raumvermittlung.

Rolf Blenn
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Blenn-Solutions, Krablerstr.127, Haus 2, 45326 Essen, 0201 38 600