Januar 2003

Sehr geehrte Kunden,hier wieder einiges Wissenswerte aus der Welt der Computer und über mein Unternehmen.

Der Notfall und die Feuerwehr:

Das war eine böse Überraschung: Als an diesem Morgen der erste Mitarbeiter unseres Kunden ins Büro kam stellte er fest, das u.a. die gesamte Computeranlage von Einbrechern gestohlen worden war. Ohne Computer konnte hier aber niemand mehr richtig arbeiten.

Am Donnerstag um 9.00 Uhr erhielten wir den Anruf. Um 10.00 Uhr vor Ort, faxten wir um 11.30 Uhr das Angebot. In diesem Fall zeigte sich einmal wieder, warum wir uns unsere Einkaufsquellen kritisch aussuchen: Schon am nächsten Morgen, also keine 24 Stunden nach der Schadensmeldung, trafen die neuen Rechner schon beim Kunden ein. Selbst ich habe, trotz Express-Versand, nicht mit einer so schnellen Lieferung gerechnet.Da noch eine Datensicherung verfügbar war, funktionierte bereits am Freitagabend das Netzwerk wieder, und in den kommenden Tagen erledigten wir die restlichen Feineinstellungen.

Gerade bei widrigen Umständen zeigt sich, wie gut man sich auf seinen Dienstleister verlassen kann. Und ich glaube, wir haben das ziemlich gut gemacht. Es ist vielleicht gerade der Streß und die besondere Anstrengung einer solchen Aktion, die einem hinterher ein tolles Gefühl gibt, wenn man so eine Sache zu einem guten Ende bringt.

Vielleicht sollte für alle von Ihnen hier noch einmal ein Erfahrungswert als Erinnerung bleiben: Achten Sie auf Ihre Datensicherung. Und denken Sie daran, das ein Einbrecher oder auch andere Schäden wie Feuer oder Wasser, durchaus ganze Räume betreffen können. Da ist es dann immer gut, wenn man regelmäßig ein Band entnimmt und an andere Stelle lagert, und wenn's das eigene Zuhause ist....

Fieser Virus:

Das war ein kniffliger Job: Plötzlich begannen die Netzwerkdrucker eines Kunden, in unregelmäßigen Abständen wirr bedrucktes Papier in großer Menge auszuwerfen. Per telefonischer Hilfe ermittelten wir zunächst einen Rechner als Verursacher. Als wir dann aber vor Ort eintrafen, hatten auch andere Rechner bereits diese ominösen Ausdrucke produziert. Nach dem systematischen Ausschluß aller systemnaher Fehlerquellen blieb nur noch die Möglichkeit, das ein Virus dies verursachte. Und tatsächlich konnten wir den nach einiger Recherche den Bugbear Virus als Verursacher ermitteln, den wir anschließend sofort im Netz beseitigten.

 

 

 

Ich denke, für ein so komplexes Problem haben wir sehr schnell eine Lösung finden können, allerdings war es für den Kunden trotzdem mit Kosten für Arbeitsausfall und unsere Leistung verbunden. Ganz zu schweigen davon, wenn es sich um ein agressiveren Virus gehandelt hätte.

Der Bugbear Virus verbreitet sich per Mail, und die eigentliche Ursache des Problems war ein unzureichender Virusschutz im Netz. Einige Zeit davor hatten wir bereits ein Angebot gemacht, das aber nicht realisiert wurde.

Gerade bei kleinen und mittleren Unternehmen werden präventive Maßnahmen oft erst dann ergriffen, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist. Ich erwähne das Thema oft bei Kundengesprächen, weiß aber, das viele Netze nicht oder nur unzureichend geschützt sind. Ich möchte deshalb hier noch einmal anbieten, dass wir sie kostenlos zum Thema beraten. Ein Virussschutz ist bezahlbar, und allemal günstiger, als Schäden hinterher beseitigen zu müssen.

Vorträge:

Gleich zwei Mal hat man mich zu Vorträgen über die Ruhrlink Website eingeladen, einmal in der Uni Duisburg und einmal im Kreis der IT-Startups Essen. Gerade im Dezember hatten wir ein Plus von ca. 2000 Besuchern, so dass nun insgesamt 22 000 Menschen im Monat Ruhrlink.de besuchen. Obwohl es der umsatzschwächste Geschäftsbereich ist, hat die Sache für mich einen hohen ideellen Wert, und natürlich werden wir auch im Jahr 2003 fleissig die freie Zeit dazu nutzen, daran weiter zu arbeiten.

2003:

Die Feiertage sind vorbei, und nun beginnt die Aufgabe, auch im neuen Jahr wieder alle Anforderungen bestehen zu können. Bei einigen Kunden ist die wirtschaftliche Situation zu spüren, aber im Allgemeinen ist es nicht so schlimm wie anderswo. Ich habe einmal gelesen, das viele erfolgreiche Unternehmen gerade in Krisenzeiten zu dem wurden, was sie sind. Und wir haben offensichtlich sehr viele sehr Erfolgreiche im Kundenkreis. Sowas macht viel mehr Spaß als das ständige Lamentieren und Schwarzsehen, das so oft zu hören ist. Ich wünsche mir für 2003, das Leistungsbereitschaft und eine optimistischere Sicht der Zukunft sich allgemein wieder durchsetzen werden. Und Ihnen allen ein erfolgreiches, gesundes und tatkräftiges Jahr 2003.

Rolf Blenn

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