Frage aus dem Hilfeforum: "Da du/ihr dich/euch ja mit Facebook ganz ganz toll auskennst, habt ihr mir vielleicht nen Tipp, auf was ich achten muss, wenn ich ne Facebook Seite mach und ich wie sie am besten bekannt mache?"

Die Antwort ist nun so lang geworden, dass ich sie hier als Artikel veröffentliche.

 

Verwaltung einer Seite, Account

Es gibt die Möglichkeit, eine Seite mit eigenem Login-Namen und Passwort zu erstellen. Das ist aber wirklich nur ein  Notbehelf. Die Denkweise, dass eine Seite etwas "eigenständiges" sein soll, ist typisch deutsch. Facebook geht davon aus, das hinter einer Seite immer auch natürliche Personen stehen. Und dafür ist das System optimiert.

Das beginnt bei der Sicherheit. Ein Personenkonto läßt sich damit schützen, das man ähnlich wie bei Banking beim ersten Login einen SMS Code bestätigen muss. Es gibt immer wieder Hackingversuche, bei denen fremde Konten und Seiten entwendet werden. Jeder halbwegs professionelle Einsatz muß deswegen mit Konten erfolgen, die mit SMS geschützt werden.

Darüber hinaus haben Seiten zwar ein Nachrichtensystem, aber keine Freunde, nur Fans. Ein eigener Login für eine Seite ist auch aus diesem Grunde kontraproduktiv, da z.B. keine Freunde eingeladen werden können. 

 

Unter "Administratoren verwalten" sollte deshalb grundsätzlich mindestens eine Person als Manager eingetragen sein. Da ein einzelnes Konto ja durchaus auch einmal Probleme haben kann (Konto gesperrt, aus irgendeinem Grund nicht einloggen können) ist es durchaus sinnvoll, eine zweite, dann aber vertrauenswürdige Person als Administrator anzulegen. Konten von Administratoren sollten grundsätzlich per SMS gesichert werden.

Unter "Administrationsaufgaben" können ja auch weitere Admin eingetragen werden. Alle in der Rolle des "Manager" können andere einen Admin entfernen, so lassen sich Seiten auch an andere abgeben. Rollen wie z.B. Inhaltsersteller können zwar mit den Inhalten der Seite arbeiten, aber keine grundsätzlichen Einstelluzngen vornehmen.

Verwalten mehrere Personen die Seite, sollten diese "Rollen" deshab vergeben werden. Jemand, der Manager ist, kann andere Administratoren entfernen. Es schwierig, wenn der "eigentliche" Besitzer der Seite sie auf solche Weise verliert: Mir wurde das Admin Recht für meine Seite genommen. wie bekomme ich das wieder?

Wie läßt sich der Admin einer Seite ermitteln?

Die Person die eine Seite verwaltet ist nur dann von außen feststellbar, wenn man sie in Seite verwalten-> "empfohlen" (im Bild oben links) als sichtbar auswählt. Normalerweise ist der Admin einer Seite immer anonym und kann nicht ermittelt werden.

Die "Stimme" und die "Identität"

Eine Seite hat eine "Identität. Da denkt jeder das es so ist wie bei einer Person.

Ein häufiger Fehler ist es deshalb, ein Personenkonto anzulegen und dies als Firmenseite zu nutzen. Das kann sogar zur Löschung führen.  Wenn eine Seite irrtümlich als Profil einer Person erstellt wurde, kann man das Profil in eine Seite umwandeln und anschließend eine Person zum Administrator machen.

 

 

Eine Seite kann ja mit einer "Stimme" reden. Bei mir postet nicht Rolf Blenn, sondern die Seite Blenn-Solutions. Ich "bin" also die Seite. Unter der Box kann ich aber meine Stimme umstellen und z.B. Antworten als Person Rolf Blenn geben. Manchmal will ich einfach nicht im Namen der Seite reden, z.B. bei persönlichen Meinungen.

 

Eine Seite kann auch keine Kreditkarte haben oder bezahlen. Deshalb kann eine Seite auch keine Werbung schalten sondern nur die Person, die die Seite administriert.

 

Einschränkungen

Eine Seite kann man generell offline schalten, indem man die Veröffentlichung zurücknimmt. In den Einstellungen kann man da sganz oben.

Es gibt weiter unten zwei Einschränkungen. Facebook kann nur feststellen, ob jemand in einem Land ist oder ein bestimmtes Alter hat, wenn er auch angemeldet ist.

Seiten mit Länder- oder Altersbeschränkungen sind also ohne in Facebook angemeldet zu sein nicht sichtbar. Auch nicht für Google. Deshalb machten solche Einstellungen nur dann Sinn, wenn man Gesetze in einzelnen Ländern verletzen würde oder wenn der Inhalt für ein bestimmtes Alter nicht geeignet ist. Seiten mit dem Thema Alkohol zum Beispiel müssen in Facebook so eingestellt sein, dass nur volljährige Nutzer sie sehen können.

Der Filter für vulgäre Ausdrücke schlatet Postings von Fans sofort als Spam, wenn ein solches Wort darin vorkommt. So etwas wird dann unsichtbar und kann nur über den Spam Ordner (siehe weiter unten) gefunden werden.

Ähnlivch funktioniert die Seitenmoderation. Hier joch kann man selbst bestimmen, welche Begrifff gesperrt sind, so z.B. die Namen unliebsamer Konkurrenten oder ähnliches.

Findbarkeit in der Suche

Facebooks Suche arbeitet nach verschiedenen Kriterien. Neben den unter "Einschränkungen" schon geschilderten Dingen spielen bei der Suche auch andere Kriterien eine Rolle, z.B. ob Freunde die Seite bereits liken.

Man sollte immer mal die Lupe rechts neben dem Suchfeld probieren. Darunter befindet sich eine wesentlich strukturierteres Angebot, bei dem man z.B. nur Seiten oder Orte selektieren kann. Dazu findet ihr mehr unter "Ort oder kein Ort?" weiter unten.

Ist eine öffentlich zugängliche Seite trotzdem nicht in der Suche zu finden, kann man eine Support Anfrage an Facebook selbst stellen.

 

Das wichtigste: Der Name der Seite

Mittlerweile könnte ich mich über unseren Namen ärgern. Das Problem ist, das man keine geschützten Namen verwenden darf/sollte. Und verboten ist in Facebook in  jedem Fall, den Namen Facebook selbst zu verwenden. Am liebsten wäre mir gewesen "Facebook Infos - Blenn-Solutions". Das ging aber eben leider nicht.

Geht es um andere Themen, ist ihre Nennung im Seitennamen nicht falsch. "Suf Info - Surfershop Meyer" oder "Thailand Informationen - Meier Reisen" wären schon gute Namen. Weil der Interessent schon über den Namen erfährt, welchen Nutzen er vom Fan werden hat.

Selbst den Firmennamen komplett herauszulassen kann ratsam sein. Beispielhaft gelöst hat das Zuerst denken - dann klicken! Hier findest du aktuelle Fakemeldungen. Ein vergleichsweise kleines Grafik Büro hat mittlerweile hunderttausende Fans - und mit Facebook ein eigenes Geschäftsfeld. "Grafikbüro Koslowski"  wäre sicher nicht so erfolgreich geworden.

Man muss natürlich schauen, das so ein Name nicht schon vergeben ist: In der Suche wird die Seite Skateboarding als Wikipedia Artikel als erster gefunden. Hat man Namensrechte, kann man solche Seiten natürlich beanspruchen, bei Allgemeinplätzen funktioniert  das aber natürlich nicht.

Umgekehrt sollte man sich bei Namen, die einen geschützten Begriff enthalten, mit dem Eigentümer in Verbindung setzen und klären, ob der Name benutzt werden darf. (RTL im Seitennamen wäre ein echtes Problem, Opel Meyer dürfte aber von Opel geduldet werden). Viele Begriffe, die irgendjemand bereits als geschützt nachgewiesen hat, werden von Facebook erst gar nicht akzeptiert. Ebenso zu allgemein gehaltene Bezeichnungen.

Bis 100 Fans läßt sich der Name einer Seite noch ändern. Danach ist das nicht mehr möglich.

Es gibt noch eine weitere, gelegentlich ärgende Automatik: Der Name wird automatisch formatiert, so dass z.B. Großbuchstaben nur am Anfang möglich sind und dort auch gefordert. Einziger "Trick", der mal nach Berichten von dritten geholfen hat ist, den Namen zu speichern und nachträglich zu korrigieren. Selbst probiert habe ich es aber noch nie.

Die www Adresse ist bei Facebook der Nutzername

Bevor er vergeben wird, sieht sie z.B. so aus: http://www.facebook.com/pages/testseite/355576774879356

Unser Nutzername ist z.B. blenn.solutions und unsere Adresse deshalb www.facebook.com/blenn-solutions

Das geht unter Verwalten -> Seite bearbeiten -> Allgemeine Informationen -> Nutzername:Einen Nutzernamen für diese Seite erstellen?

Achtung: Ist der Nutzername einmal gewählt, kann er nur einmal noch geändert werden. Also aufpassen und Tippfehler vermeiden. Auch hier werden bestimme Namen nicht akzeptiert. Außerdem keine Namen, die schon einmal verwendet wurden, selbst wenn die Seite bereits wieder gelöscht wurde.Es dauert ca. 1 Jahr, bis die Namen gelöschter Seiten wieder verfügbar sind.

Es gibt keine Möglichkeit, solche Namen wieder frei zu bekommen oder so einen Namen von einer Person oder Seite zu übertragen. Facebook begründet das mit der Verwechslungsgefahr. Man kann eine solche Adresse ja z.B. als Lesezeichen speichern und wäre dann verwundert, dort etwas ganz anderes zu finden. Evtl. würde man diesen "Fehler" sogar Facebook zur Last legen.

Wenn man selbst auf einer fremden Seite seinen eigenen, geschützten Namen entdeckt, kann man das an Facebook melden

 

Ort oder kein Ort?

Orte in Facebook sind primär erst einmal Plätze, die ein Nutzer bei "Wo bist du?" angeben kann. Wenn jemand bei einem Posting seinen Ort angibt, ist das natürlich ein Werbeeffekt, zumal der Ort ja für den Leser direkt anklickbar ist. Auch mit dem Handy ist das so.

Auf der Seite selbst erscheinen dann eine Karte im Info Bereich sowie die Rezensionen mit blauen Sternchen.

Ein Ort hat auch passende Infos zu dieser Funktion, z.B. Karte, Empfehlungen oder ähnliches. Einen Impresssum Link kann  man mittlerweile auch in dei Kurzbeschreibung einfügen.

Häufig wird auch gefragt, warum man als Ort gelistet ist statt als Seite. Ein Ort ist aber völlig gleichberechtigt aber hat die o.g. Vorteile. Die Einordung hat keine Nachteile und fällt erst bei der Suche auf.

Ein Ort entsteht auf zwei Arten:

1) indem bei den Einstellungen einer Fan Seite eine Adresse angegeben wird und die Seite auch in einer Kategorie erstellt wurde, die einen Ort darstellen kann (ein Künstler z.B. kann kein Ort sein).

Ein immer wieder auftretendes Problem ist das z.T. nicht ausreichende Bing Kartenmaterial, so dass Facebook zum Teil einige Adressen nicht richtig erkennt.

Ein weiteres ist, das die Kategorie stimmen muss. Ein Ort muss auch ein Ort sein können, Personen wie Künstler sind das ja nun nicht.

2) Zum anderen kann ein Ort entstehen, indem mit einem GPS fähigen Handy ein Ort markiert und ihm ein Name gegeben wird. Darauf hin erstellt Facebook automatisch einen Ort ohne Admin. Man erkennt so etwas daran, dass es links nur die Menüpunkte "Info" und "Aktivitäten von Freunden" gibt sowie dem blauen Standard-Profilbild für Orte. Solche Ort lassen sich übernehmen über die Anzeige "Du kennst den Inhaber?" oder im Zahnrad "Ist das dein Unternehmen?" Im anschließenden Formular muss eine Echtheitsbestätigung mit gesendet werden, z.B. eine eingescannte Stromrechnung.

Wenn sich über die Fan-Seite partout kein Ort erstellen läßt, obwohl die Kategorie an sich dafür geeinget ist, hat sich bewährt, mit dem Handy so einen Ort gleichen Namens zu erstellen und ihn dann anschließend mit der Fan Seite zu vereinigen. "Herrenlose Ort" werden bei einer Seite, die bereits Ort ist in den "allgemeinen Informationen" als Dobuletten angeboten. Der Name muss aber gleich oder zumindestens sehr ähnlich sein.

Bewertungen, sind in der Box in der Seiten Chronik. Sowas haben nur Orte. Wenn die Möglichkeit vorhanden ist, sollte man sie auch nutzen und die Adresse angeben. Empfehlungen erscheinen nicht nur in der Box rechts auf einer Places Seite, sondern auch auf der Pinwand des Verfassers.

Ein wenig erinnert das an Qype, ohne jedoch solche datailierten Möglichkeiten zu bieten.

Wenn die Bewertungen kommentiert wurden, kann man einsehen, vom wem das ist. Den reinen Klick des Sternchens kann man nicht nachverfolgen.


In der Facebook Suche nicht zu finden

Die Suche von Facebook ist nicht besonders gut. Dazu kommt noch, das ihr Ergebnis auf die suchende Person zugeschnitten ist. Eigene Gefällt mir Seiten etc. werden bevorzugt angezeigt, dann die "Gefällt mir" der Freunde.

Man sollte immer nach Eingabe des Wortes einmal die Lupe klicken, um die erweiterte Suche zu sehen.

Es kommt trotzdem immer wieder vor, das eine Seite einfach nicht zu finden ist. Erste Frage wäre grundsätzlich, was denn bei der Suche gefunden wird. Eine andere Seite mit gleichem Namen könnte ein Problem sein. Ein z.B. vorhandener Ort (siehe einen Absatz höher) sollte man zu übernehmen versuchen, siehe ebenfalls bei "Orte".

Gleichfalls sollte man auch andere Personen fragen, ob sie es in der Suche zu sehen kriegen. Diese Frage kann man auch an seine Fans richten - Seiten bei denen "Gefällt mir" geklickt wurde, sollten bevorzugt sichtbar sein.

Erst wenn tatsächlich niemand die Seite als Ergebnis finden kann lohnt sich eine Fehlermeldung bei Facebook. Das Formular dazu findet man dort im Hilfebereich oder bei uns unter Anleitungen & Formulare und da im Bereich für Seiten "in der Suche nicht zu finden".

Richtig Teilen

Wenn an etwas Postet und darin einen Link hat, wird das mit einer Vorschau gezeigt:

Zum einen ist dann der Link selbst gar nicht mehr notwendig. Sobald die Vorschau gezeigt wird, kann man ihn aus dem Text löschen. sieht dann einfach schöner aus. Teilt aber dann einer der Fans diesen Link weiter, "verschwindet" der eigene Kommentar und damit auch die Quelle. Von wem der Link "kommt", sieht man nur noch oben am unscheibaren "via".

Wenn man aber beim Posten, wie im bild gezeigt Wenn man aber, wie im Bild gezeigt mit dem X, die Vorschau löscht, wird der link als Statusmeldung geteilt, also mit vollständigem Test. Der Link muß dann natürlich als solcher drin bleiben, damit er, blau unterstrichen, klickbar bleibt.

Wenn Postings von Fans wichtig sind

Facebook zeigt im Standard die "Höhepunkte" an, das heisst die Beiträge der Seiten selbst. Fan Beiträge landen in der kleinen Box rechts und müssen entweder dort geklickt werden oder indem man oben auf der Seite von "Höhepunkte" auf "Beiträge von anderen" umschaltet.

Es gibt aber einen Weg, wie man auch Beiträge von Fans in die Höhepunkte bekommt. Man muss lediglich in der Fan Posting Box rechts von "standardmäßig (zugelassen)" umstellen auf "Auf der Seite erlaubt".

Früher konnte man sogar eine App als Startseite einstellen. Das geht leider nicht mehr. Schade.

Regelmäßig den Spam Ordner durchsehen

Facebook ordnet Posts automatisch als Spam ein. Wenn z.B. Postings einer Person auf anderen Seiten häufiger als Spam markiert wurden oder aus ähnlichen Gründen. Facebook gibt die genaue Vorgehensweise natürlich nicht bekannt.

Oft geht dieser Mechanismus aber zu restriktiv vor und ordnet Postings, die unproblematisch sind, auch dort ein. Ergebnis ist, das nur noch der Verfasser oder der Seitenadmin es sehen können.

Auch rechts in der Box mit den Beiträgen anderer Nutzer bleibt das Posting ungesehen.

Man sollte sich deshalb angewöhnen, regelmäßig hineinzusehen und falsch eingeordnetes zu "befreien". Im Aktivitätenprotokoll der Seite reicht es, rechts den Filter auf "Spam" einzustellen:

 

Für alle fälschlich einsortierten Posts kann man rechts mit dem den Schalter die Spam Markierung aufheben.

 

Die Seite selbst muß "gut" sein, also schon mal nach was aussehen.

Das fängt beim Profilbild und dem Titelbild an.

Das Profilbild ist ein längliches und hat die Abmessungen 180 breit x 540 hoch. Wichtig ist jedoch der viereckige Ausschnitt als Miniaturbild, der beim Posten angezeigt wird und auch größer links unten im Titelbild. Facebook empfiehlt hier, ein Logo, falls vorhanden, zu nutzen.

Das Titelbild ist ein wichtiger "Eyecatcher" und sollte sorgfältig gewählt sein. Wenn es gewechselt wird, erhalten die Fans darüber eine Meldung. Das Titelbild  darf folgendes nicht enthalten:

  • Preise oder Kaufinformationen, z. B. „40% Nachlass“ oder „Auf unserer Webseite herunterladen“.
  • Kontaktinformationen wie Internetadresse, E-Mail, Postadresse oder andere Informationen für den Info-Bereich deiner Seite.
  • Referenzen zu den Elementen der Nutzer-Schnittstellen, z. B. „Gefällt mir“ oder „Teilen“ sowie beliebige andere Facebook-Funktionen
  • Handlungsaufrufe wie „Jetzt kaufen“ oder „Erzähle deinen Freunden davon“"

 Titelfotos sind 851 Pixel breit und 315 Pixel hoch. Man kann aber auch ein höheres Bild verwenden und den Ausschnitt für das Titelbild wählen. Beim Klick werden dann "versteckte" Informationen sichtbar.

 

Mit den "Meilensteinen" kann man wichtige Ereignisse auch aus der Vergangenheit posten, so dass die Zeitleiste rechts dem Unternehmen entspricht.

Apps - Bei den Kacheln oben ist lediglich die für die Fotos fest eingestellt, der Rest ist frei wählbar und man kann einiges damit machen.

 

Wenn man mit der Maus über diese Kachel fährt, erscheint ein Bleistift, mit dem man Einstellungen treffen kann. So kann unpassendes entfernt und passendes in die richtige Reihenfolge gesetzt werden.

Es können sogar neue und ganz eigene Kacheln mit eignem Inhalt erstellt werden, wie hier im Bild von unserer eigenen Seite - die sogenannten Apps als Page Tab. Bei solchen Apps anderer Hersteller lässt sich sogar das Bild der Kachel ändern, womit auch hier eine eigene Gestaltung der Seite möglich ist. Bestes Beispiel ist unsere eigene Seite https://www.facebook.com/Blenn.Solutions von der fast alle Kacheln selbst gefertigte Apps sind.

Die Programmierung von Apps ist ein komplexer Vorgang. Wem man den erkären muß, der wird das ohnehin nicht hinbekommen, weil man darüber ein Buch schreiben könnte (das es auch gibt).

Es gibt aber viele  kostenlose Apps, die man sich problemlos einbinden kann. Dafür gibt es leider kein vernünftiges Verzeichnis. Am besten auf andere Seiten selbst danach suchen. die kostenlosen enthalten immer irgendwo Werbung für die App selbst.  Es gibt auch Anbieter für kostenpflichtige Apps, wie z.B., Gewinnspiele oder ähnliches. Zum Thema Apps gibt es einen eigenen Artikel hier. Wir selbst haben eine App für ein Impresssum herausgebracht als kostenlose wie auch mit Profi Features als gebührenpflichtige Version.

Eine zweite Stelle, an der man Apps bearbeiten kann, ist unter "Seite bearbeiten" im Menüpunkt "Anwendungen" zu finden.

 Die Social Plugins von Facebook auf der eigenen Webseite verwenden

Auf der Seite hier Eigene Webseiten optimieren und mit Facebook Plugin aufwerten finden sich Elemente wie der "Gefällt mir" Button oder die Like Box.

Wir nutzen ja schon einige davon, schaut euch mal um.

Bekannt werden, Fans gewinnen

Bekannt wird eine Seite durch gute Inhalte, die am besten noch im Freundeskreis geteilt werden. "Flache" Werbung interessiert keinen Menschen und solche Seiten werden oft geblockt oder gar entfernt.

Man sollte die Leute nicht durch zu häufiges Posten nerven und nur gute Inhalte verbreiten.

Man kann auch, unter "Konto"-> "Facebook als Seite verwenden", Kommentare im Namen der Seite an die Pinwand anderer Seiten schreiben. Dies ist aber nur dann zu sehen, wenn ein Fan diese Pinwand auch besucht. Kommentare sollten sinnvoll sein und zum Thema passen.  Bei reiner Werbung könne die Administratoren der Zielseite einen Teilnehmer blockieren, manche sind gar extrem sensibel und verbieten das ganz. Andere Seiten sind keine puren Werbeflächen. Zum Vernetzen zwischen Seiten gibt es auch diesen Artikel.

Eigene Resourcen nutzen heißt, das man auch seine "normalen" Kunden informieren sollte, das es die Seite gibt, auf Schildern, Plakaten und in Newslettern.  Die Facebook Adresse gehört auch in den Footer, wenn man E-Mails versendet und der "Gefällt mir" Button auf die eigene Homepage. Bei manchen öffentlichen Einrichtungen werden mittlerweile sogar Handzettel mit dem Hinweis auf die eigene Facebook Präsenz ausgelegt.

Man sollte durchaus auch darüber nachdenken, ob man Werbeanzeigen in Facebook bucht. Die bezaht man ja pro Klick und die Kosten kann man prima durch entsprechende Einstellungen begrenzen. Auch hier muß die Anzeige ganz klar einen Nutzen zeigen, den der Besucher vom Klick darauf hat.

Das wichtigste ist und bleibt aber der Inhalt dessen, was man den Menschen anbietet. Man "konkurriert" auf der Startseite der Leute mit Freunden und anderen Seiten. Will man Aufmerksamkeit, muß der Inhalt interessieren.

Ab einer Fanzahl von 25 kann man die Statistiken benutzen, um zu sehen, welche Beiträge oft angeklickt werden.

Wenn ich einen Surf-Shop hätte, würde ich nicht jeden Tag ein neues Board reinstellen, sondern Infos über Veranstaltungen und Wettbewerbe, neue technische Entwicklungen, Links zu interessanten Seiten oder auch mal ab und zu ein tolles Foto hochladen. Ich "sitze" ja am Nabel der Informationsquellen.

Ein Händler oder Dienstleister ist ein Experte auf seinem Gebiet. Und so, wie er beim Treffen mit Freunden interessantes aus der Praxis erzählt, so sollte er das auch mit seinen Facebook Fans handhaben. Noch schneller als im "normalen" Leben lassen sich Langeweiler bei Facebook mit einem Klick aus dem Sichtfeld verbannen.

Ich hab mal einem Kunden empfohlen, bei seinen Gesprächen ein Diktiergerät mitlaufen zu lassen (natürlich mit Erlaubnis). Erstaunlich, welche tollen Statements da raus gekommen sind. Den gestelzten Text, der er vorher geschrieben hatte, hat er danach gelöscht.

Es sind im Prinzip die gleichen Regeln, die ich auch beim Web-Design verwende. Anders aber als bei Google, wo eine Rechenformel über den Erfolg bestimmt, sind es in Facebook Menschen, die man überzeugen muß und die etwas weitersagen.

Wenn ich Kunden berate, dann ist es nicht mein Job, Inhalte zu er-, sondern zusammen mit ihnen herauszu-finden. Und es ist wahnsinnig spannend, was einem Leute berichten können, wenn man ihnen nur den richtigen Weg zeigt.

Eine Facebook Seite lebt davon, zu "leben" und mit guten Dingen gefüllt zu sein. Gut ist nicht das, was der Betreiber dafür hält, sondern was der Fan gut findet.

Wenn man etwas postet, sollte man nicht an das Denken, was einen selbst interessiert, sondern sich fragen, ob es die Fans interessiert.

Administrator anzeigen, Agieren als Seite, "Gefällt mir" einer Seite zu einer anderen

Eine Seite hat eine eigene "Identität". Schaut mal auf unsere. Manchmal poste ich als "Blenn-Solutions", machmal als Person "Rolf Blenn".

Auf der Seite selbst kann ich das oben im blauen Balken als "Stimme" umschalten. Wenn ich aber als Seite z.B. auf anderen Seiten posten will, dann muß ich komplett als Seite eingeloggt sein, und nicht nur Rolf Blenn mit ihrer Stimme sprechen lassen.

Als Seite einloggen kann man oben rechts "Verwende Facebook als..." Sobald ich so eingeloggt bin, "Bin" ich Blenn-Solutions. Alles was ich dann tue tut Blenn-Solutions. Ich kann so z.B. als Blenn-Solutions mir eine andere Seite gefallen lassen. Drücke ich das so dort gefällt die Seite nicht Rolf Blenn, sondern eben Blenn-Solutions. Genauso ist es dann, wenn ich dort poste und kommentiere.

Schaut mal auf unsere Blenn-Solutions Seite. Da gibt es rechts eine Liste mit "Gefällt mir" Angaben.

Diese lassen sich sogar steuern. Im Admin Menü gibt es dazu den Punkt "Empfohlen". Partnerseiten kann ich dort fest einstellen. Solche empfohlenen gefällt mir" werden grundsätzlich vorne angezeigt. Das ist besonders dann praktisch, wenn die Seite mehr als 5 andere Seiten geliked hat. Eine empfohlene Seite ist immer in diesen 5 eine der sofort sichtbaren.  Partner sollten sich gegenseitig bewerben und empfehlen.


Empfehlen kann man auch Personen, die Seitenadmin sind. Dies ist die einzige Möglichkeit, um einen Administrator zu sehen. Ist niemand eingetragen, bleibt die Seite anonym. Es gibt dann auch keinerlei Möglichkeit einen Inhaber herauszubekommen.  Verstöße kann man dann nur über "Seite melden" (oben rechts im Zahnrad" an Facebook direkt melden. Außer über die Pinwand, bzw. einen Kommentar dort kann man mit dem Inhaber keinen Kontakt aufnehmen.

Auch auf dem privaten Profil des Admin ist dann die Seite als eigene zu erkennen.

Nachrichtensystem für Seiten

Auch Seiten können ein eigenes Postfach haben. Ich selbst habe das bei uns abgeschaltet (geht bei "Genehmigungen verwalten" und da beim Punkt "Nachrichten").

Per Mail wollen wir ja keine Anfragen beantworten. Ganz einfach deshalb, weil wir ja kostenlos antworten. Und dann sollen auch andere einmal in diese Antworten schauen können und was davon haben. Individuellen Service für Einzelpersonen können und wollen wir kostenlos nicht leisten.

Ein anderer Grund spielt ebenfalls eine Rolle. Da es ja das Nachrichtensystem einer Seite ist, werden Mails einer Admin Person nicht mit einer roten Markierung gezeigt. Man muß sich also entweder ständig als Seite einloggen oder auf der Seite selbst oben rechts nachsehen, ob jemand geschrieben hat.

Als persönliche Nachricht wollen wir ja gerne Anfragen von Unternehmen annehmen, die unsere Kunden werden können. Eine "gewöhnliche" E-Mail ist uns da aber viel lieber.

Deshalb können Unternehmen uns über das Impressum kontaktieren. Das ist ja unsere eigene App, die dann "richtige" E-Mails versenden kann.

Veranstaltungen nutzen

Alles, was sich mit einem Termin oder Zeitraum versehen lässt, sollte als Veranstaltung eingerichtet werden. Klickt man auf eine solche, sieht man z.b. welche Freund ebenfalls teilnehmen. Wenn ein Freund auf teilnehmen geklickt hat, sieht man das ebenfalls auch auf der Startseite. Freunde können auch ihre Freunde einladen und somit auch den Event bewerben.

Dazu gibt es hier einen eigenen Text.

Tip von Andy Fulcrum

"Zu den Veranstaltung wäre noch zu ergänzen, dass man Veranstaltungen sowohl als Privatperson anlegen kann, wie auch als Seite oder Gruppe. Das ist ein gewaltiger Unterschied und darauf sollte man achten. Das einfache Verbreiten (Teilen) von VAs versteckt sich im übrigen hinter dem Zahnrad dort. Link in den Sratus kopieren oder Erwähnen mit @ geht natürlich auch. Bei wiederkehrenden VAs hat es sich bewährt, das Datum in den Titel mit aufzunehmen, dann ist das Unterscheiden beim Taggen und Sharen leichter."

Außerdem "erinnert" Facebook an die Veranstaltung, die als nächstes stattfindet.

Eine Veranstaltung ist ein optimales Werbemedium, dass viel zu wenig genutzt wird.

 

Zensur - Kommentare und Gefällt mir verhindern, User blockieren

Man kann jemanden auf der Seite blockieren, so dass er nicht mehr mit ihr interagieren kann. Dazu löscht man einen Beitrag des User und bekommt von Facebook die Möglichkeit, den Beitrag nicht nur zu löschen, sondern auch den Benutzer zu blockieren.

Da eine Seite immer öffentlich ist, kann er weiterhin die Inhalte sehen, nur eben nicht mehr kommentieren oder posten.

Blockierte Nutzer findet man unter "Seite verwalten"  unter "gesperrte Nutzer anzeigen". Entgegen des Titels zeigt diese Übersicht aber auch, welche Personen zuletzt die Seite geliked haben und welche anderen Seiten das tun.

 

 

Bei "Seite bearbeiten" und dort: "Genehmigungen verwalten" kann man einiges einstellen. Generell ist es aber nicht möglich, Kommentare zu verhindern. Facebook ist nicht als reine Werbeplattform gedacht, öffentlich von Seiten gepostetes kann auch immer kommentiert werden.

Auch die möglichen Einstellungen, z.B. das inititale Posten zu verhindern oder Markierungen auf Fotos verbieten, sollten möglichst nicht angewendet werden. Das Wichtigste ist einem Menschen die eigene Meinung und Facebook hilft dabei, diese zu verbreiten.

Selbst große Konzerne haben sich in Facebook schon bis auf die Knochen blamiert. Facebook ist ein Instrument zur Meinungsäußerung, nicht zur Meinungskontrolle. Das ist auch gar nicht möglich, weil enttäuschte oder zensierte Fans hier sehr schnell eine Seite oder eine Gruppe eröffnen könnten. Ebenso können sie jedes Posting der Seite kommentieren.

Auf Facebook kommuniziert man mit auf der Pinwand geäußerten Meinungen und löscht sie nicht weg.  Wenn Sie der Auffassung sind, jederzeit alles im Griff haben zu müssen: Finger weg von Facebook. Hass-Gruppen und Seiten können sie ohnehin nicht verhindern und mit Ihrer Einstellung nur verschlimmern. Angestellte hat man vielleicht "im Griff", die freie Meinungsäußerung auf Facebook jedoch niemals. Verhalten sie sich höflich, gehen sie nie über eine geäußerte Meinung hinweg und kümmern sie sich um die Anliegen und Wünsche der Menschen, auch bei unberechtigten Äußerungen.

Falls Sie der letzte Satz nicht interessiert und sie trotzdem eine Facebook Seite möchten: Rufen Sie bitte nicht bei uns an. Sie können hier nur verlieren und als ihr Berater wäre das schlecht für unseren eigenen Ruf.

Erfolgskontrolle - Fans anzeigen

Über eine eher versteckte Möglichkeit kann man sich eine Liste der Fans zeigen lassen. Einfach "blockierte Nutzer " wählen, dann kann man oben im aufpoppenden Fenster auf "Personen, denen das gefällt" schalten. Diese Liste ist aber in ihrer Größe beschränkt, so das man ab einer bestimmten Menge nicht mehr alle sieht. Dies dient der Privatsphäre, denn eine einzelne Person ist ja weniger relevant als das Gesamtverhalten alle Fans. Und den einzelnen will Facebook so auch auf eine gewisse Art schützen.

Der richtige Weg Einsicht zu nehmen sind die umfangreichen Statistiken.

Kommerzielle Werbung in Facebook

Auch das soll am Schluss nicht unerwähnt bleben. Schon beim Artikel über die Startseite kan man nachlesen, dass längst nicht jedes Post von jedem Fan gesehen wird. Völlig Fremde erreicht die Seite noch weniger, bestenfalls z.B. durch Interaktion eines Freundes "xyz gefällt das".

Es ist durchaus überlegenswert, das per bezahlter Werbung auszugleichen. Damit kann man z.B. dafür sorgen, das ein bestimmtes Post garantiert allen Fans gezeigt wird, egal wann sie sich einloggen.

Oder eben völlig Fremden, die daran interessiert sein könnten. Lohnt sich natürlich nur, wenn man mit dem beworbenen Inhalt auch Geld verdienen kann.

Leider ist das ganze auch relativ komplex in der Steuerung. "Breites streuen" an jedermann ist teuer, besser wenn man nur dafür zahlt, dass es eine definierte Zielgruppe (wirklich interessierte) sieht.

Genauer beschrieben ist das im Artikel dazu. Sobald ein bestimmter Etat aufgewendet werden soll ist es sicher sinnvoll, sich von jemanden helfen zu lassen, der sich professionell mit so etwas beschäftigt. Wir haben schon mehreren Kunden dabei geholfen.

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